Wir nutzen unsere freie Zeit und besuchen Orte, die am Wochenende zu überlaufen wären wie heute das Sea Paradise, einem Mix aus Aquarium und Vergnügspark.
Die Distanzen sind hier meist recht groß und man muss mit der Bahn gern auch zweimal umsteigen, um irgendwo anzukommen, aber die Kinder bewegen sich inzwischen schon wie Größstädter mit der Metrokarte an den Drehkreuzen.
So haben wir heute tolle Meerestiere erlebt, vor allem ein lustiges Walross.
Wie überall an solchen Orten ist für alles gesorgt. Essen, Trinken, Toiletten im Überfluss. Hier haben sie sogar an die Lehrer gedacht, die ihre Klassen für Stunden auf dem Gelände springen lassen und selber im Teacher‘s Waiting Room chillen können bis der Spuk vorüber ist. Das ist doch wirklich mal ne schöne Einrichtung.
Mir persönlich hätten die Tiere im Wasser gereicht, aber die Kinder mussten natürlich noch die Fahrgeschäfte testen. Also sind wir den Geländeplan abgelaufen und haben alles mitgenommen, was es im Angebot gab.
Zu meinem Erstaunen selbst die Achterbahn! Jeder weiß, dass mich so etwas gar nicht reizt, mir das viel zu hoch und überhaupt zu risikoreich ist. Konstantin war ebenfalls dieser Meinung und ihm war klar, dass er da keinen Fuß reinsetzt, während Mathea natürlich unbedingt Achterbahn fahren wollte. So waren Mathea und ich also knapp drei Minuten für knapp 1,5 km mit 75 km/h in 44m Höhe unterwegs. Die SilverStar-Fahrer können darüber vermutlich nur müde lächeln, aber auch, wenn es nicht sooo schlimm war wie befürchtet, war es für mich eine unfassbare Überwindung und mir bleibt ein Rätsel wie man daran Spaß haben kann. Mathea war während der Fahrt so still wie nie zuvor in ihrem Leben und meinte danach, dass sie wohl nie wieder Achterbahn fahren wird. Ein Glück!







