Statt TESLA

Da TESLA fahren ja aktuell nicht so angesagt und die Ladeinfrastruktur Japans noch ausbaufähig ist, bin ich auf manuell umgestiegen und hab ein Rad gekauft, um mich in der näheren Umgebung schnell fortzubewegen.

Das ist eine gute Ergänzung zu Laufen & Metro. Auch wenn es doch recht hügelig ist, kann man überall gut fahren. Entweder gibt es Radwege oder die Wohngebiete sind so ruhig, dass einem kaum ein Auto begegnet.

Zudem kommt immer gleich der nächste Park, durch den man fahren kann. Dort stehen zwar überall Schilder „Walk the bike“, aber da sich da keiner dran hält, mache ich das auch nicht, um nicht aufzufallen.

Auffallen tue ich natürlich trotzdem. Nicht nur wegen der Haarfarbe, doch auch wegen der Wahl beim Modell des Rads. Typischerweise fahren Muttis hier ein Mamachari, ausgestattet mit zwei Kindersitzen oder Einkaufskörben. Da die Kinder schon zu groß dafür sind und der Rahmen einen wie der Affe auf dem Schleifstein sitzen lässt, hab ich mich aber doch lieber für den leichten Sportwagen entschieden. Um noch etwas mehr aufzufallen, trage ich Helm. Das macht komischerweise keiner, der ja sonst sehr sicherheitsbedürftigen Japaner.

S.L. @Luzi