Auf der größten Kunsthandwerksmesse Asiens in Tokio gab es neben einigen Accessoires, die nur Japaner gebrauchen können, tolle live Kunst und eine erweiterte Geschäftsidee zum Thema deutsche Supermarkttasche.
Hat man beim Deutschlandbesuch nicht ausreichend Jutebeutel an der Kasse vom Discounter erworben, um seine Miete in Tokio zu zahlen, nimmt man einfach ein blanko Exemplar und druckt hübsche ja-Milchtüten drauf. Fertig ist die Verkaufsware für den Designmarkt.
Die Standbesitzerin hat gleich erkannt, dass die ja-Milchtüte und ich aus dem gleichen Land kommen und war ganz entzückt vom Verpackungsdesign des Discounters. Leider war keine Zeit über den Erfolg ihres Businesses zu sprechen, da ein Kunde dazwischen kam, der sich ernsthaft für die selbstdesignte ja-Tasche interessiert hat und nicht nur Fotos gemacht hat wie ich.
Immer schön, ein Stück Heimat in der Fremde zu finden!



